
Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?, von Freida McFadden | Hörbuch Kostenlos
Hörbuch-Details
Allein. Millionen Kilometer von zu Hause. Und die Erde stirbt.
Ryland Grace erwacht in einem Raumschiff ohne jede Erinnerung. Kein Name, kein Gesicht, kein Wissen darüber, warum er hier ist. Was er nach und nach begreift: Er ist der einzige Überlebende der Besatzung, das Schiff befindet sich im Tau-Ceti-System, und er ist nicht zufallig hierher geschickt worden. Er ist die letzte Chance der Menschheit.
Auf der Erde bedroht ein kosmisches Phänomen namens Astrophage die Sonne. Winzige Organismen, die Sonnenenergie fressen und die Erdtemperatur in wenigen Jahrzehnten auf null treiben werden. Das Raumschiff Hail Mary wurde ausgeschickt, um eine Lösung zu finden. Grace weiß das alles nur noch in Bruchstücken. Die Erinnerungen kommen zurück, und nicht alle davon sind angenehm.
Andy Weir erzählt mit der gleichen Präzision, die schon "Der Marsianer" ausgezeichnet hat. Die Wissenschaft ist keine Dekoration, sie treibt die Handlung voran. Und dann taucht etwas auf, das Grace nicht erwartet hat. Etwas, das kein Mensch je gesehen hat.

Ich habe "Der Marsianer" geliebt. Das schafft hohe Erwartungen, und hohe Erwartungen enden meistens in Enttäuschung. Der Astronaut hat das Gegenteil getan. Es ist besser. Ruhiger am Anfang, tiefer im Verlauf, und mit einem Schluss, der mich noch Tage später beschäftigt hat.
Das Buch beginnt mit einer Frage, die sich durch alles zieht: Wer ist Ryland Grace, und warum wurde er ausgewählt? Die Antwort kommt nicht auf einmal. Weir setzt sie in Rückblenden frei, ein Puzzleteil nach dem anderen, und das ist gut gemacht. Man liest nicht nur eine Weltraumgeschichte, man liest gleichzeitig eine Geschichte über einen Mann, der sich selbst erst verstehen muss, bevor er irgendetwas retten kann.
Was das Buch von klassischen Sci-Fi-Thrillern unterscheidet, ist der Ton. Es gibt kaum Dramatisierung. Grace löst Probleme mit Physik und Chemie, er denkt laut nach, er irrt sich, er korrigiert sich. Das klingt trocken, ist es aber nicht, weil Weir einen Rhythmus beherrscht, der Spannung nicht aus Lärm baut, sondern aus Logik. Wenn Grace einen Fehler macht, weiß man als Hörender, dass er Konsequenzen haben wird.
Dann gibt es Rocky. Ich werde nicht zu viel verraten, außer: Diese Figur ist einer der ungewöhnlichsten Charaktere, die ich je in einem Hörbuch erlebt habe. Die Art, wie Grace und Rocky sich verständigen, ist witzig, berührend und wissenschaftlich durchdacht zugleich. Das ist schwer zu erreichen. Weir erreicht es.
Richard Barenberg liest mit einer Ruhe, die zum Buch passt. Keine übertriebene Dramatik, keine Betonung, die der Geschichte vorgreift. Bei 18 Stunden und 16 Minuten ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Energie hält, die Stimme kennt den Text, und die wenigen emotionalen Momente sitzen genau dort, wo sie hingehören.
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Der Astronaut von Andy Weir ist der dritte Science-Fiction-Roman des Autors, erschienen am 24. Mai 2021 bei Random House Audio. Ryland Grace erwacht allein an Bord des Raumschiffs Hail Mary, ohne Erinnerung, Millionen Kilometer von der Erde entfernt, mit einer einzigen Aufgabe: die Menschheit retten. Das ungekürtze Hörbuch dauert 18 Stunden und 16 Minuten und wird von Richard Barenberg gelesen.
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